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Freitag, 14. Dezember 2012

Chicago II

Im Moment bin ich in meinem Zwischenstophotel in Toronto und kann meinen Bericht über Chicago fertig machen.
Über den Tag in Chicago hab ich ja im letzten Eintrag geschrieben (Na, wer mochte Englisch? :D) und heute gibts die Bilder dazu:
Vor dem Sears-Tower
 
Spielzeugbaum in Macy's. Es gab bestimmt 30 verschieden geschmückte Bäume.
 
Candybaum in Macy's
 
 
Weihnachtslandschaft in Macy's
 
 

Das berühmte Chicago Theatre

 
Hannah und Ich unter The Bean
 

The Bean



Am zweiten Tag sind wir in der Früh mit meiner „Gastfamilie“ in die Kirche. Carol und Marc sind echt total nett. Alle ihrer 4 Kinder sind schon ausgezogen und so hatten sie ein Zimmer für mich frei, was perfekt war, weil ich mir kein Hotel hätte leisten wollen und können.

Der Gottesdienst war ähnlich dem, den ich in Kanada besucht hatte und ich mochte es. Vor allem die Musik war gut, weil es anstatt einer Orgel ein Klavier und eine Liveband gab. Hat mich überzeugt.

Anschließend haben wir mit Carol Mittag gegessen und den Nachmittag verbracht und abends waren wir dann im Kino in dem Film „Playing for keeps“ gesehen, der ganz gut war.

Montag war ich dann mit Hannah in der Highschool. Sie assistiert da der Deutschlehrerin und ich wollte unbedingt mal eine Highschool sehen, also durfte ich mit. Es sieht schon sehr aus wie in Highschool Musical und was mir vor allem aufgefallen ist, ist dass der Unterricht lang nicht so streng ist wie in Deutschland und dass Schule auch nicht so hart ist wie in Deutschland. In den USA schafft wirklich jeder einen Abschluss.

Anschließend haben wir gekocht, es gab Reis mit Gemüse und das hat richtig gut geschmeckt. Gekocht hab ich wirklich schon lang nicht mehr ;)
Am Dienstag sind wir dann eeeeeeeendlich shoppen gegangen. In der Mall gab es echt alles und wir waren schon um 8Uhr da, das heißt, wir waren fast die einzigen. Das war wirklich toll.

Ich hab viel Geld ausgegeben, viele Weihnachtsgeschenke gekauft, ein paar Sachen gekauft, die ich schon länger geplant hab, es war durch und durch erfolgreich. Anschließend waren wir im Chipotle essen, was ein mexikanisches Fastfoodrestaurant ist, das aber wirklich nicht nach Fastfood schmeckt. Ich weiß nicht, ob es nur Burritos gibt, jedenfalls haben wir alle einen gegessen. Die schmecken wirklich lecker, die Zutaten sehen sehr frisch aus und der Preis zwischen 7 und 9$ ist echt okay. Vor allem hab ich meinen nicht mal ganz geschafft und das heißt bei mir echt was!

Abends waren wir dann im Fitnessstudio. Wie angenommen fand ich Trainieren an Geräten nicht so toll, mochte ich noch nie, aber überraschenderweise hat Laufen auf dem Laufband echt Spaß gemacht. Ich glaube, ich vermisse jetzt schon die Bewegung und das Auspowern beim Arbeiten.

Das Fitnessstudio hat auch eine Sauna und einen Pool, also haben wir das auch noch ausgenutzt. Das hat wirklich Spaß gemacht und ich hab mich richtig gut gefühlt danach.

Daheim haben wir dann noch einen Film angeschaut, aber Hannah ist schon nach 20min eingeschlafen und ich  nach einer halben Stunde, weil der Film einfach so grottenschlecht war :D Ich war dann um halb 12 im Bett, weswegen wir uns für Mittwoch erst um halb 10 zum Frühstücken verabredet haben. Anschließend haben wir Cookies gebacken (mit Kokos, mmmhhh) und dann Mittagessen gekocht (Reis mit Nudeln ;) ) und dann noch einen Film geschaut. Abends waren wir bei Carol und Marc und haben da noch ein bisschen Fernseh geschaut.

Heute hat mich Eric in der Früh zum Flughafen gefahren, von wo aus ich nach Toronto geflogen bin, wo ich jetzt im Hotelzimmer bin, das riiiiießig ist, weil an dem Tag, an dem ich gebucht hatte, das Zimmer mit zwei Doppelbetten für 80$ das billigste war :D Viiiiiiel Platz, sag ich euch.
Auf jeden Fall muss ich an dieser Stelle noch mal Danke sagen an Hannah und Eric, die mich eingeladen und herumgeführt haben, ich hatte wirklich eine großartige Zeit, die ich sehr genossen habe. Dankeschön!

Morgen Abend um 8Uhr geht dann mein Flug nach Deutschland, wo ich um 10 Uhr Samstagfrüh in München ankomme.

Ich kann es noch gar nicht realisieren, dass meine Zeit in Nordamerika jetzt vorbei ist und ich gehe wirklich mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause.

Zum Abschluss kann ich euch jetzt auf jeden Fall versichern, dass ich Kanada den USA vorziehen würde. Ich hab nie in den USA gelebt, aber Kanada ist wirklich mehr nach meinem Geschmack und wenn es die Gegebenheiten einmal erlauben werde ich definitiv hierher zurückkommen.

I’m gonna miss the crazy Canadians, eh?!

Trotzdem freue ich mich wahnsinnig auf meine Familie und kann es noch gar nicht richtig realisieren. Heute hab ich am Flughafen gewartet und plötzlich dachte ich so, dass ich ja in 48 Stunden schon wieder an meinem Esszimmertisch Brotzeit mache. Da hatte ich vor Freude Tränen in den Augen.

Deutschland, ich komme!

 

 


Donnerstag, 6. Dezember 2012

Abschied

Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Ich dachte eigentlich, dass wir halt Tschüss sagen und gut ist.
Als ich dann zum Mittagessen in den Lunchroom gekommen bin, waren drei Riesenpizzen auf dem Tisch gestanden: Wayne hatte extra für mich Pizza bestellt - in den Schweinestall! Ich war so gerührt, das war einfach toll. Nachmittags hat er mir dann noch ein paar Sachen gezeigt, die ich noch nicht gesehen hatte und dann haben wir uns kurz verabschiedet. So kurz, dass keiner überhaupt Zeit zum Weinen hatte und das ist gut so.

Ich werd meine Kollegen echt vermissen. Lindsey hat es schön ausgedrückt, sie sind echt wie eine weitere Art von Familie für mich geworden. Ich hab so viel Zeit mit ihnen verbracht, ich bin so an sie gewöhnt, dass es jetzt echt traurig für mich ist, zu gehen. Ich glaub nicht, dass ich jemals wieder eine so gute Arbeitsathmosphäre finden werde. Und das sage ich aus tiefstem Herzen.

Wenn es mir schlecht ging, haben Lindsey und Traci versucht mich aufzumuntern und Wayne hat mir die einfacheren Arbeiten zugeteilt. Wenn ich todmüde am Frühstückstisch gesessen bin, wurde ich liebevoll geneckt, dass ich doch nicht einschlafen soll und dann dafür von Wayne eher nachhause geschickt, um ein bisschen zu schlafen.
Um mir die Einsamkeit zu erleichtern wurde ich eingeladen. Zum Essen, zum Tierflohmarkt, zum Mädelstag. Überall wurde ich mit offenen Armen empfangen.

Wenn ich Fragen oder Probleme hatte war vor allem Wayne als mein Chef immer ein super Ansprechpartner, hat mir immer geholfen, jede Frage beantwortet so gut es ging.
An einem Tag hat er mich sogar gelobt, dass ich immer so viel frage. Er meinte, dass er das echt gut findet, weil Fragen wichtig ist. Und selbst wenn er keine Antwort wüsste, würde er versuchen eine zu finden.

Ich hatte wirklich eine großartige Zeit in diesem Stall mit diesen Menschen und da sich mein Auslandsaufenthalt von "Auslandsaufenthalt mit Schweineanteil" zu "Intensivpraktikum in Kanada" entwickelt hat, war die Arbeit wirklich meine wichtigste Zeit und sie war einfach großartig. Über den Stall lässt sich streiten, aber - wie gesagt - eine solche Arbeitsathmosphäre findet man nie wieder.
Danke dafür.

Heute packe ich intensiv meinen Koffer, bin entsetzt, weil er immer noch so voll aussieht, obwohl ich den Mädels so viel mit Nachhause gegeben hab und morgen geht es dann nach Chicago.
Ich platze fast vor Vorfreude!

Bis bald,
Lisa

Freitag, 30. November 2012

We're coming closer!

Ich zähle nachwievor die Tage bis ich Zuhause bin (auch wenn die Drecks-App jeden Tag was anderes ausrechnet :D ) und ich weiß sicher, dass es bis zu meinem Flug nach Chicago nur noch 7 Tage und 8 Nächte sind und dass ich es kaum erwarten kann!
Heute war ich mit Scott im Maststall, wo wir Schweine auf Fettschicht und Muskelschicht (?) gescannt haben. Allerdings haben die hier Kaltställe und das ist wirklich nicht my cup of tea! Da bevorzuge ich gemütliche, geheizte Ställe. Es war zwar nicht kalt, aber irgendwie ein bisschen klamm und vor allem zugig. Nein danke. Jedenfalls wäre damit der Maststall abgehakt.
Morgen werd ich arbeiten und abends die Christmas Parade in Seaforth anschauen, weil ichs zu der in Wingham ja nicht geschafft habe. Am Samstag werd ich dann meine Wäsche waschen und dann langsam mit dem Packen beginnen :) Außerdem muss ich anfangen, hier Ordnung zu schaffen. Gott sei Dank hab ich nie Gäste.
Samstagabend ist dann die Christmasparty, da kann ich dann eines meiner neuen Kleider anziehen und hab endlich mal wieder einen Anlass, mein Make-up zu benutzen, das fühlt sich schon ganz schön einsam.
Für Sonntag ist nichts geplant, außer die Hunger Games weiter lesen. Ich hab Band 2 und 3 von Stacey ausgeliehen und hab Band 2 jetzt halb durch, will aber beide Bände fertig lesen. Werd ich hoffentlich schaffen.
Dann sinds noch 3 Tage Arbeit, den Donnerstag hab ich frei, um fertig zu packen und Tschüss zu sagen und am Freitag bin ich dann auf meinem Weg nach Chicago!
Ich sags euch, es ist wie Weihnachten. Je näher das alles kommt, also mein Urlaub in Chicago und mein endgültiger Heimflug, desto mehr steigert sich die Vorfreude (und wenn ich dann daheim bin, bleibt ja immer noch die immense Vorfreude auf Weihnachten). Abends vorm Einschlafen mal ich mir immer aus, wie toll die Tage in Chicago werden und wie sehr ich mich freuen werd, wenn ich in München Mama, Papa und Kathi endlich wieder in die Arme nehmen darf.

Ein ausführliches Fazit über meine Zeit hier in Kanada werd ich wahrscheinlich am Wochenende oder vielleicht auch erst in Chicago tippen, aber ich weiß, dass es richtig war, den Aufenthalt zu verkürzen. Ich denke nicht, dass ich mehr hätte lernen können und es wäre kontraproduktiv für mein Seelenheil gewesen, mich zu zwingen, hierzubleiben. Und zweitens weiß ich, dass ich die Arbeit im Stall mag, dass mich Landwirtschaft interessiert, dass ich weitere Praktika machen will, dass ich Landwirtschaft studieren will.
Und das rauszufinden war doch eigentlich zu 80% der Grund, herzukommen. 20% war, ein anderes Land bzw. Kanada kennen zu lernen und mein Englisch zu verbessern.

Bis bald,
Lisa

Sonntag, 25. November 2012

Die Zeit rennt!

Unter der Woche fühle ich mich immer so, als würde alles ewig dauern... Außer die Nacht natürlich!
Aber nachdem ich morgens aufgestanden bin, dauert es eeewig bis zur Frühstückspause. Dann dauert es noch viel länger bis endlich Lunchtime ist (meine Lieblingszeit am Tag ;)) und dann zieht sich die Zeit wie Kaugummi, bis ich Feierabend hab. Dann dauert es ewig, bis ich ins Internet kann, usw.

Wenn ich dann aber nach einiger Zeit mal wieder durch meinen Blog stöber (ja, ab und zu mach ich das. Ich hab das zwar alles selbst erlebt, aber ich glaub, Demenz ist genetisch ;) ), denk ich  mir, dass die Zeit wirklich schnell vergeht. Grade vor ein paar Tagen hab ich erst mein letztes Wochenendupdate getippt und von gestern Nachmittag bis heut Nachmittag hats auch nicht lang gedauert.
Ich hab nachgezählt und es sind noch 9 Arbeitstage. Da seht ihr, die Zeit rennt!

In dieser Zeit möchte ich noch einen Maststall sehen, morgen geh ich Lebensmitteleinkaufen (Cookies!! Ich bin auf Entzug.), am Freitag muss ich außerplanmäßig arbeiten, am Samstag ist die Christmas-Party, am Donnerstag hab ich hoffentlich einen Day off, um meinen Koffer packen zu können, mich zu verabschieden, usw., und am Freitag geht mein Flug nach Chicago!
Da bin ich ja wirklich extremst aufgeregt! Vor allem weil ich mal wieder ganz allein flieg, und das heißt ja schon was und weil ich die liebe Hannah wieder treff, eine neue Stadt seh und ein paar wunderschöne Tage haben werd :)

Themawechsel: Gestern haben Stacey und ich zwar versucht, einen Schneemann zu bauen, aber unglücklicherweise hat das nicht funktioniert, weil wir keinen Pappschnee haben, sondern Pulverschnee :( Dafür durfte ich dann aber bei Scott auf seinem Snowmobile mitfahren und das war ... lustig. Also eigentlich fand ichs nicht so toll. Hinten ist das Snowmobile Raupenfahrzeug und vorne sieht es aus wie Skier? Auf jeden Fall greift das für meinen Geschmack alles nicht gut genug im Schnee und für mich ist das alles ein bisschen zu rutschig. Als wir dann noch durch den Graben auf den nächsten Acker gefahren sind, bin ich das erste Mal halb gestorben. Zum Ausgleich haben wir dann aber noch wilde Truthähne gesehen, die man anscheinend eher selten zu Gesicht bekommt, aber das fand ich eher unspektakulär.
Danach haben wir uns auf den Weg nach Goderich gemacht, haben dort bei Crabby Joe's gegessen, einen kurzen Abstecher zu Wal-Mart gemacht (ich mag den Laden nicht. Sieht assimäßig aus.) und sind dann ins Kino ♥
Wir haben den letzten Twilight-Teil geschaut, also Breaking Dawn Teil 2, und ich bin begeistert. Auf der einen Seite bin ich extrem traurig, weil es jetzt endgültig vorbei ist. Die Bücher sind zuende, jetzt sind auch die Filme abgedreht. Schade. Aber die Handlung ist grandios umgesetzt. Eigentlich ist das Buch meiner Meinung nach das am meisten Fantasy-lastige der ganzen Reihe, aber die Umsetzung ist wirklich nicht kitschig, sehr schlüssig und mit ein paar spannenden Szenen durchsetzt. Ich bin wirklich begeistert und hab mit Kathi schon ausgemacht, dass wir die DVD-Sammelbox brauchen, wenn die rauskommt.

Ansonsten schneit es hier munter weiter, nur die Sonne lässt sich leider nicht blicken, vielleicht tut sie das morgen.

Ich werd jetzt noch ein bisschen Schlaf nachholen und im zweiten Teil der "The Hunger-Games"-Trilogie schmökern.

Alles Liebe,
Lisa

Sonntag, 18. November 2012

Hans Hirsch war Deutscher.

Wochenendupdates kommen mir immer so furchtbar langweilig vor, also besinne ich mich heut mal auf Abwechslung und fang von hinten an. Von ganz hinten.
Heute in 4 Wochen werde ich in Deutschland einen Schweinebraten essen und in meinem eigenen Bett schlafen.
Heute in 3 Wochen werd ich mit Hannah in Chicago sein und bei einer mir unbekannten Person auf dem Sofa schlafen.
Heute in 2 Wochen werd ich vielleicht noch im Bett sein, weil am Abend vorher die Christmas-Party meiner Arbeitgeber stattfand.
Heute in einer Woche habe ich einen ganz normalen Arbeitstag.
Heute konnte ich das erste Mal seit 14 Tagen ausschlafen. Da ich aber ja bekanntlich um 5 Uhr aufstehe, bedeutet ausschlafen, dass ich erst um halb 8 aus dem Bett springe. Ist das nicht toll?
Dann habe ich in aller Ruhe meine Laugensemmeln (die haben so Deutsch geschmeckt, ich war begeistert) gefrühstückt, mit heißer Schokolade von Timmys und Cookies zum Nachtisch und dann mit meinen Eltern geskypt.
Anschließend war ich kurz auf meiner Couch gesessen, bis mir David geschrieben hat, dass ich beim Güllefahren mitfahren kann. Das ist hier SO anders als daheim: Der gesamte Grundbesitz ist praktisch im Kreis um den Stall angeordnet. Also wird am Stall eine Pumpe angeschlossen, die mit einem Schlauch verbunden ist, der dann an einem Gerät am Bulldog angeschlossen ist, das entweder einen Prallteller hat oder die Gülle direkt in den Boden injeziert. Der Bulldog zieht dann den Schlauch quer über den Acker hinter sich her. Ich find das sehr seltsam, aber Papa hat mir erklärt, dass das durchaus üblich ist.
Wir hatten heute nur den Prallteller, weil David nur Gülle gefahren ist, um über den Winter genug Platz zu haben. Dabei haben wir uns dann über Bulldogmarken unterhalten und ich hab ihm erklärt, dass Hans Hirsch aka John Deere Deutscher war. Er dachte, ich verarsch ihn.
Also bitte, als könnten Amerikaner wirklich so hübsche Bulldogs entwickeln ;)
Gestern war ich mit Jeanette, Renee und Stacey in London, um ein College anzuschauen, an dem Renee eventuell "studieren" will. Kanadier (und vielleicht auch Amerikaner? Keine Ahnung) sind ja fest davon überzeugt, ein gutes Bildungssystem zu haben. Wer ihnen den Floh ins Ohr gesetzt hat weiß ich zwar nicht, aber gut.
Wenn man für 2 oder 3 Jahre am College studiert hat man am Ende nicht mal einen Abschluss. Um einen international anerkannten Abschluss zu haben muss man glaub ich grunsätzlich ein Jahr an einer Uni dranhängen. Wie auch immer, es ist teilweise ein bisschen lächerlich.
Das College an sich ist riesig, man braucht echt einen Lageplan!
Im College befindet sich ein Subway, drei Tim Hortons, zwei andere Cafeterias, es ist einfach unglaublich! Dazu gibt es dann Residences, also quasi Studentenwohnheime, in denen man ein Zimmer mieten kann, die direkt am Campus liegen oder Häuser außerhalb, für die man ein Stück laufen muss, um zum Campus zu gelangen.
Alles in Allem fand ich das College und die Residences ziemlich hübsch, aber auch einfach unfassbar groß.
Danach waren wir in einem Frisör- und Manikürefachgeschäft, weil Jeanette ausgebildete Friseurin ist und für dort eine Kundenkarte hat. Man bekommt dort alle Produkte viel günstiger als im Einzelhandel.
Wer mich kennt, weiß, dass ich mich dort nicht beherrschen kann und so war es auch. Ich war immerhin so vernünftig, keine Haarprodukte zu kaufen, weil mein Koffer ja nicht unendlich groß ist, aber beim Nagellack konnte ich nicht Nein sagen.
Die meisten Marken bekommt man ja in Deutschland eh nicht, aber OPI ist ein gutes Beispiel:
In Deutschland kostet eine Flasche mit 15ml 16€, in diesem Shop hab ich sie für umgerechnet 4,70€ bekommen. HALLO? Muss ich dem noch etwas hinzufügen?
Naja, im Endeffekt waren es vier OPI-Lacke und vier China-Glaze-Lacke und ich liebe sie jetzt schon :) Gelegenheit zum Ausprobieren werd ich wahrscheinlich erst in Chicago mit Hannah haben :)
Danach sind wir in die Mall gefahren, da war die Hölle los, weil es der erste Christmas-Sale-Samstag war. Abermillionen an Menschen!
Ich bin dann mit Jeanette bummeln gegangen und wir sind am Build-a-Bear-Store vorbeigekommen. Meine Güte ich konnte mich kaum beherrschen: Das ist ein Laden, wo man sich einen Bär aussucht, den man dann ausstaffieren lassen kann, mit Herz und Sprache, verschiedene Klamotten, lauter so Zeug. Ich meine, dass ich schon mal einen in Deutschland oder wenigstens Europa gesehen hab, aber ich bin mir nicht mehr sicher. Die Viecher waren SO süß.... Unfassbar.
Danach waren wir bei Jack Astors essen. Alle Bedienung haben die kürzesten Röcke der Welt an und sind ganz schwarz angezogen und wenn sie das erste Mal an einen Tisch kommen, schreiben sie ihren Namen auf die Tischdecke, die aus Papier ist. Und zwar auf dem Kopf, damit die Kunden ihn lesen können. GANZ wichtig :D
Anschließend sind wir nochmal in die Mall und dann war ich um halb 9 (wir sind morgens um halb 9 losgefahren) endlich endlich endlich daheim und im Bett. Ein langer Tag, aber es war schön, nicht allein sein zu müssen.
Und das Schönste am Wochenende war wohl die Zeit mit Traci: Traci ist ja meine liebste Arbeitskollegin und gleichzeitig auch die Co-Chefin und Waynes beste Freundin, die weiß also immer was so abgeht und weil sie ihre Klappe selten halten kann, weiß ich auch immer alles. Sehr praktisch.
Am Donnerstag nach der Arbeit bin ich mit zu ihr gefahren und wir haben auf dem Weg bei Timmys Halt für einen Kaba gemacht. Danach gabs Abendessen bei ihr und wir sind weiter zu Lindsey. Sie ist auch eine Arbeitskollegin, hat aber eigentlich Kosmetikerin gelernt. Jaaaa, glaubt es oder nicht.
Bei ihr gab es dann Eyebrowwaxing und lackierte Fingernägel :) Die witzigste Situation war, dass ich ihre Nagellacke entdeckt hab, das waren so um die 25 und ich war total begeistert, weil ich die halben Marken nicht kanne. Und sie dachte, ich wäre so begeistert, weil das so viele Lacke sind und sagt dann sowas nach dem Motto: "Ja, alle reagieren so, wenn sie die vielen Nagellacke sehen." Ich hab mir nix drauf gesagt, ich habs ja nicht nötig mit meinen 68 Fläschchen Nagellack anzugeben ;)
Auf dem Hinweg haben wir übrigens bei Timmys auf einen Kaba vorbeigeschaut.
Daheim haben wir dann Monopoly gespielt und sind dann um 10 Uhr ins Bett gegangen,wir hatten beide eine lange Arbeitswoche hinter uns. Am nächsten Morgen sind ihre Chaoskinder um 8 in die Schule gefahren und wir sind dann zu ihrem Schwiegervater gefahren, wo alle ihre Viecher (Esel, Pferd, Pony, Alpakka, ...) untergebracht sind. Ich kann so Viechzeug zwar eigentlich nicht leiden, aber ich will ja mal nicht so sein... Es war okay.
Zum Mittagessen waren wir beim Chinesen brunchen für sagenhafte 10$ pro Person, inclusive Getränke und Nachtisch!
Auf dem Heimwärtsweg haben wir uns Timmys heiße Schokolade mitgenommen und dann "Eurotrip" geschaut. Der Film handelt von amerikanischen Collegestudenten, die im Sommer nach Europa fliegen um die große Liebe von dem einen Kerl zu finden, die er im Internet kennen gelernt hat. Dabei treffen sie in England die Hooligans, in Deutschland die Hitlerjugend und in Bratislava die Überbleibsel vom Krieg. Also dümmer gehts echt nicht mehr, aber das scheint der kanadische Humor zu sein..... :D
Anschließend gabs Abendessen bei ihr und danach sind wir noch Lebensmittel einkaufen gegangen.
Auf dem Heimwärtsweg haben wir noch Mal bei Timmys Hallo gesagt - für was wohl?

Wer mitgezählt hat weiß, das waren 4x Timmys in 24 Stunden.... :D Typisch kanadisch und übrigens 4x Drive-thru :D

Alles in Allem hatte ich ein echt tolles Wochenende, aber ich vermiss einfach vertraute Menschen um mich rum. Ich hab jetzt noch zweieinhalb Wochen Arbeit, genau gesagt, 11 Tage Arbeit, drei Tage off und nochmal drei Tage Arbeit und ich freu mich wahnsinnig auf die Zeit in Chicago und darauf, dass ich dann bald wieder Zuhause bin. Ich bin froh, dass ich die Zeit hier verkürzt habe, das war die beste Entscheidung!
Die Arbeit im Stall gefällt mir aber extrem gut, weswegen das nächste Praktikum schon in Planung ist. Bis nach Kanada trau ich mich aber nicht nochmal.

Bis bald,
eure Lisa



PS: Am Donnerstag haben wir Buchten repaiert. Die Metallgestelle sind hier nur in den Plastikboden geschraubt, anstatt in den Beton und neigen natürlich dazu, locker zu werden. Das hat mir naürlich extrem Spaß gemacht - gib mir zwei Schraubenschlüssel und ich freu mich :D
Dabei hat mir Lindsey einen Spruch gelernt, um mir zu merken, in welche Richtung ich schrauben muss und den muss ich hier jetzt aufschreiben, um ihn nie mehr zu vergessen ;)

Leftie, loosy - righty, tighty!

Gute Nacht!





Freitag, 26. Oktober 2012

Off

Ja, es ist endlich so weit, morgen in aller Herrgottsfrühe (für euch, für mein Gefühl kann ich ausschlafen, wir reden von halb 7 :D ) werd ich aufstehen, meine Sachen fertig packen und mich dann auf den Weg nach Toronto machen, wo ich am Nachmittag endlich meine wundervollen Mädels am Flughafen abholen darf. Ich freu mich schon wie wahnsinnig und denke, wir werden ein paar unvergessliche Tage haben!

Ich bin ehrlich gesagt, dass die Woche um ist. Im Stall läuft nicht alles so wie es soll (aber nicht zwischen mir und den Kollegen, die sind alle toll) und die Woche Urlaub tut mir glaub ich wirklich gut. Außerdem ist es wichtig für meine Psyche, mal wieder unter Menschen zu kommen. Mal ehrlich, wenn Lebensmittel einkaufen das Highlight eines Wochenendes ist, dann läuft gehörig was falsch!

Außerdem haben wir heute Mais gedroschen, also hab ich das auch mal miterlebt, ist aber ziemlich unspektakulär. Der Mähdrescher bleibt logischerweise gleich, nur das Gebiss wird getauscht und los geht die wilde Fahrt. Naja, nicht wirklich. Bruno ist immer noch so ungesprächig wie vor ein paar Wochen und einschläfernd ist Mähdrescherfahren auch immer noch. Außerdem wird hier alles auf einen Truck geladen anstatt einzeln mit dem Bulldog zur Farm gefahren zu werden und das find ich langweilig :D Also naja, es war okay.

Jetzt muss ich hier noch ein bisschen aufräumen, sonst kriegen die Mädels ja einen Schock und dann werd ich auch schon ins Bett gehen, damit ich morgen fit bin.

So, das waren jetzt praktisch so die Week-Leftovers, jetzt sind alle wieder auf dem neuesten Stand.

Bis bald,
eure Lisa

Samstag, 20. Oktober 2012

Weihnachten

Zurzeit hab ich echt eine super Zeit hier, das merkt man wahrscheinlich auch meinen Blogposts an.
Woran das liegt brauch ich ja jetzt nicht zum 4518. Mal erörtern.

Wie manche vielleicht wissen, bin ich passionierter Blogleser. Wenn ich mich dann bei schönen Blogs bis zu den Posts von letztem Weihnachten durchklicke und lese "Habt ein schönes Fest mit euren Liebsten", "Genießt es, eure Familie um euch zu haben", etc. pp. dann durchfährt es mich immer, ich vermisse meine Familie ganz furchtbar und bin im selben Moment einfach unglaublich erleichtert, dass ich zu Weihnachten heim komme und alle ganz bald wieder in die Arme nehmen darf.
Ich weiß nicht, wie es andere so einfach schaffen, ohne ihre Familie zu sein, mir fällts unglaublich schwer.

Friday's Update

Wie der Post-Titel es schon sagt folgt heute keine interessante Geschichte oder Ähnliches, ich will einfach nur meinen Blog auf den neuesten Stand bringen - wir dürfen ja nicht vergessen, dass ein Blog auch nur ein Online-Tagebuch ist.
Am Donnerstag - also gestern - hab ich meine erste, richtige 11 Tage Arbeitswoche beendet. Die zwei Male davor hab ich jeweils einen Tag off gehabt, aus welchen Gründen auch immer. Und die Woche war hart! 11 Tage am Stück um 5 Uhr aufstehen und jeden Tag echt arbeiten! Es ist ja nicht so, als wüden wir am Wochenende nur füttern... Nein, das wäre Luxus!
Am Donnerstag war ich dann echt am Ende meiner Kräfte. Die ersten beiden Stunden bis zum Frühstück waren okay, aber die Zeit von Frühstück bis Mittagessen zog sich wie Kaugummi und jedes Bücken wurde zur Qual, weil ich mich mit meinem ganzen Willen zwingen musste, mich wieder aufzurichten anstatt mich einfach zu den Ferkeln zu legen und ein Ründchen zu schlafen ;)
Nach dem Mittagessen wurde es dann wieder besser, aber als ich dann um 3 Feierabend gemacht hab, bin ich unter die Dusche und dann (nach kurzer Brotzeit) auf direktem Weg ins Bett.
Nach 2 Stunden im Bett fühlte ich mich dann wieder einigermaßen unter den Lebenden. Also ich muss sagen, 11 Tage sind hart. Keine Ahnung, wie eure Arbeitszeiten so sind, aber das ist meiner Meinung nach schon ein bisschen grenzwertig.
Deb aber zum Beispiel hat mir erzählt, dass sie, als sie hier am Betrieb angefangen hat, am Anfang 26 Tage durchgearbeitet hat. Könnt ihr euch das vorstellen?! Nein? Ich auch nicht.
Und dann hab ich gestern begonnen, mein Weekend off ausgiebig zu genießen. Ich hab mir meinen Bagel mit meinem restlichen Käse überbacken, 2 Tassen heiße Schokolade getrunken und dann in aller Ruhe bis halb 9 (in Worten: halb Neun!!! Die letzten 11 Tage bin ich um 7 Uhr ins Bett) im Internet gesurft. Heute früh hat dann mein Wecker um 5 Uhr geklingelt, weil ich vergessen hab, ihn auszuschalten..... Trotzdem hab ich aber noch weitergedöst und war bis 10 im Bett gelegen. Meine Güte war das schön!
Danach hab ich in Ruhe gefrühstückt und mich dann auf mein Sofa gesetzt. Da war ich dann gesessen... und gesessen... und dann wars 5 :D Ernsthaft!
Dann war ich bei Bob und Rose zum Essen und jetzt bin ich hier - auf meinem angestammten Platz auf dem Sofa ;)
Morgen werd ich aber mein Wochenendhighlight in Angriff nehmen - Lebensmittel einkaufen! Danach wartet aber die Couch :D Wahrscheinlich ist der Platz durchgesessen, wenn ich wieder abreise ;)
Heute in einer Woche landen die Mädels und ich bin sooooo sooo aufgeregt :) Das wird eine tolle Zeit!

Übrigens war ich am Montag auch schon Lebensmittel einkaufen und - glaubt es oder nicht - ich hab wieder meine Abzweigung verpasst :D Ich bin echt zu doof zu Allem...

Ansonsten gibts keine Neuigkeiten, die nächsten paar Tage werd ich in höchster Vorfreude verbringen, ich werd nur 4 Tage arbeiten und dann - UND DANN! - gehts los :D

Bis bald,
eure Lisa

Sonntag, 14. Oktober 2012

What I miss...

Das wird nur ein halber "What I miss..."-Post, ich hab einfach von allem ein bisschen was zu erzählen.
Eigentlich hat sich seit dem letzten Eintrag nichts getan, aber irgendwie doch.
Ich bin mitten in meiner 11 Tage Arbeitswoche und ich gewöhne mich immer besser dran. Am Freitag bin ich um halb 5 aufgewacht, weil ich ausgeschlafen war. Klar, ich wollte nicht aufstehen und war noch nicht wirklich motiviert, aber ich war ausgeschlafen, ich hatte genug Schlaf. Das ist doch ein super Fortschritt oder? Auch sonst mache ich viele Fortschritte: Ich darf im Stall immer mehr selbstständig arbeiten, ich lerne immer neue Sachen, die ich manchmal gut finde, meistens aber nicht so schön sind (Einzelheiten werd ich auf dem Blog aber nicht nennen, ich hab sowieso keine Ahnung, wer von euch an "Schweinarbeit" interessiert ist ;)). Mit den Kollegen komme ich super klar und mittlerweile fühle ich mich echt dazugehörig. Das funktioniert also echt super!
Im Moment hab ich auch wieder eine Phase (vielleicht ist es aber auch keine Phase, ich weiß nicht), in der mir die Stallarbeit echt Spass macht. Zwar ist es irgendwann nervig, wenn man jeden Tag die gleichen Arbeiten verrichtet, aber trotzdem entwickel ich irgendwie Spass dran. Vielleicht denk ich das aber auch bloss heute, weil ich gute Laune hab...
Ansonsten bin ich am Wochenende viel allein, aber ich fühl mich nicht mehr so einsam wie am Anfang. Ich weiß nicht, ob das auch an meiner guten Laune liegt, oder ob das wirklich so ist. Wie auch immer. In weniger als 2 Wochen darf ich meine Mädels vom Flughafen abholen und ich bin schon sooo aufgeregt! Diese Woche hab ich ein Hotel gebucht und jetzt bin ich dabei, Pläne zu erstellen, was wir alles sehen müssen und was wir alles unternehmen können. Ich glaub, es wird eine echt schöne Zeit und ich freu mich schon richtig drauf! (Endlich mal wieder ein paar Tage am Stück Deutsch sprechen...)
Gestern waren wir schon um 9 im Stall fertig und ich hab mich dann ganz meinem "Lazy Saturday" gewidmet. Ich hab Nudeln gekocht, hab geskypt und mich dann einfach auf die Couch gelegt.
Dann hab ich mich um halb 7 von der Couch ins Bett bewegt und war schon richtig in "Schlafstimmung", als um kurz vor 7 Jeff gekommen ist und mich eingeladen hat, weil es anlässlichs Bobs Geburtstag noch Eis und Kuchen gibt. Also bin ich wieder aus dem Bett gestiegen und bin im strömenden Regen mit Little Green zu Jeff und Erin rüber gefahren. Da hats dann Eis und ekligen Schokokuchen gegeben und ich hab mit Emily, Renee und David ein Brettspiel gespielt. Das war eine Mischung aus "Sorry" und "Mensch ärgere dich nicht" und beim ersten Mal hab ich prompt haushoch verloren. Wer mich kennt, weiß, was für eine miese Verliererin ich bin. Also haben wir nochmal gespielt und ich hab glücklicherweise gewonnen :D Und dann hab ich das Klavier entdeckt. Ooooh war ich aufgeregt :) Eine Enkelin von Bob und Rose hat gespielt und dann meinte Bob, dass doch jetzt ich mal spielen soll. Aus dem Stegreif kann ich nur "Die fabelhafte Welt der Amelie" und das hab ich dann gespielt und - Ach du meine Güte - ich habs so vermisst. Ich hab mir mein Klavier hergewünscht und meine Noten. Es war echt ein schönes Gefühl. Zwar wars blöd, dass ich die ganze Familie um mich rumstehen hatte, sowas nervt, aber in dem Moment hab ich mein Klavier und die Musik echt vermisst. Und jetzt schon wieder ;)

Zur Zeit gehts mir also richtig gut, ich freue mich nachwievor sehr auf Daheim, aber ich kann jetzt die Zeit hier auch so richtig genießen, ich lerne viel Neues kennen und mache tolle Erfahrungen.

Bis bald,
Lisa

Samstag, 25. August 2012

Abschiedsparty

Für alle, die es noch nicht wissen: Ich werde kommenden Freitag nach Kanada fliegen. Dort werde ich ein Praktikum machen, über das ich im Laufe der Zeit näher berichten werde. Außerdem versuche ich hier den kanadischen Lebensstil, die Landschaft und meine Erlebnisse vor allem für mich in schriftliche Form zu fassen.
Außerdem will ich natürlich alle Daheimgebliebenen darüber informieren, was die kleine Lisa in Kanada so anstellt (nicht wahr, Papa??).
Die Kommentarfunktion ist so eingestellt, dass jeder kommentieren kann, über Feedback oder einfach nur liebe Grüße freue ich mich natürlich wahnsinnig!

Jetzt beginne ich also diesen Blog mit einem kleinen Bericht über meine, ebenfalls kleine, Abschiedsparty gestern.
Ich hab mich gefreut, dass alle wichtigsten Menschen da waren, auch wenn ich einige nochmal sehen werde, bevor ich mich auf den Weg mache.
Über die sehr lieben Geschenken (an denen man grundsätzlich merkte, dass sich jeder Gedanken gemacht hat (hustFresskorbhust)) hab ich mich extrem gefreut!
Von "meinen Mädels" hab ich zwei Bücher bekommen.
In dem einen hat jeder der Anwesenden aufgeschrieben, was er mir wünscht, oder was er vermisst, manchmal auch, was derjenige sich selber wünscht, es waren keine Grenzen gesetzt.
Das Andere ist noch tabu für mich, das darf ich anscheinend etappenweise in Kanada weiterblättern. SPANNUNG!

Ich hab euch lieb!

 (Wunderkerzen, keine Molotowcocktails...)

Danke für den schönen Abend.